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Die Senioren-Union im Stadtverband Haren besuchte am 12.06.2019 die Agrowea

Senioren-Union Haren hat sich zu den Erneuerbaren Energien als eine Schlüsseltechnologie zur Erreichung der Klimaziele informiert. Ein Besuch der Agrowea sollte für sie die Erneuerbaren Energien erfahrbar machen.

Spätestens seit Auswertung der Europawahl ist klar, dass Klimaschutz nicht nur ein Randthema ist, das bloß engagierte Schüler weltweit freitags zum Demonstrieren bewegt. Breite Schichten unserer Gesellschaft räumen dem Klimaschutz hohe Priorität ein, sodass die Mitglieder der Senioren-Union Haren sich zu den Erneuerbaren Energien als eine Schlüsseltechnologie zur Erreichung der Klimaziele informieren wollten. Sie folgten der Einladung nach Twist, wo Christoph Pieper anhand einer Präsentation die interdisziplinären Anforderungen zum Gelingen der Energiewende durch innovative Windparkplanung mit Speicherfeldern zur Verstetigung von Überschussstrom und anschließender Sektorenkopplung verdeutlichte.

Beeindruckt von der Technik stellten sie Fragen nach weiteren Ausbaumöglichkeiten und erfuhren, dass sich grundsätzlich die Ausbaumöglichkeiten von Windenergieanlagen nach dem RROP (Regionalen Raumordnungsplan) richten, in dem Flächen zur weiteren Bebauung ausgewiesen werden. Aber auch der Zusammenarbeit mit dem NABU, welche sich dialogisch gestaltet und meist zu einem für alle Parteien gangbaren Kompromiss führt, kommt eine entscheidende Rolle zu. Für die Zukunft würde sich die Agrowea in Vertretung der gesamten Branche wünschen, dass die Naturschutzverbände in ihrer zweifelsfrei berechtigten Arbeit die Verhältnismäßigkeit ihrer Forderungen im Hinblick auf eine rasche Umsetzung der Energiewende stärker berücksichtigen würden. Denn letztlich sei diese, wie jede menschliche Unternehmung, ohne einen Eingriff in die Umwelt nicht zu realisieren. Schnell wurde ihnen in diesem Zusammenhang bewusst, dass selbst eine heimische Fensterscheibe schon zum unerfreulichen Hindernis manch eines Vogels wurde …

Zur weiteren Entwicklung einer regionalen Eigenenergieversorgung aus Erneuerbaren Energien verwiesen wir auch auf die Unterstützung der EU, die die Zusammenarbeit europäischer Länder zur Etablierung gemeinsamer energy communities auf Niederspannungsebene fördert. Im Interreg Projekt SEREH (Smart Energy Region Emmen Haren), initiiert durch die Stadt Haren, ist auch die Agrowea Projektpartner und bringt sich besonders mit dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt Windpark Fehndorf-Lindloh zur Verstetigung von Windenergie durch Speichertechnologien (erneuerbarer Kraftstoff Wasserstoff) ein, was die Bürger Harens besonders freute.

Auf ihre Frage, ob es Möglichkeiten für die Bürgerrinnen und Bürger gibt, sich zukünftig an Projekten zu beteiligen, erläuterten wir das Geschäftsmodell der Agrowea, das auf Bürgerwindparks beruht, an deren Gesellschaften sich die Bürger (bevorzugt vor Ort) beteiligen können.

Abschließend bedankte sich der Vorsitzende Albers mit einem Präsent und würdigte die Arbeit der Agrowea mit den Worten „Zukunftsarbeit im Emsland, die wir für unsere Kinder und Enkelkinder unternehmen müssen“. Begeistert von den vielen Eindrücken und Informationen traten die Mitglieder der Seniorenunion im Stadtverband Haren mit Prospekten ausgestattet den Heimweg an.