Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg.

Henry Ford

SEREH

 

Unter dem Motto “Grenzüberschreitende Chancen der Energiewende” ist cec fester Bestandteil des INTERREG V A-Projekts „Smart Energy Region Emmen-Haren“ (SEREH), das als Konzept eine nachhaltige Energieversorgung innerhalb der Grenzregion Deutschland und den Niederlanden vorsieht.

 

 

 

Durch die Entwicklung eines regionalen, grenzüberschreitenden Energieaustausches mit Hilfe einer intelligenten Netzsteuerung sollen die Erträge der regional produzierten Energie auch in der Region verbleiben und den Wirtschaftsfaktor Energieversorgung zu günstigen Preisen sichern.  Die im Rahmen des cec – Projekts geplante Power to Gas – Anlage hat als eine Speichertechnologie gegenüber den zum Einsatz kommenden Batteriespeichern den großen Vorteil, Windenergie auch in großen Mengen über einen längeren Zeitraum speichern zu können. Ein weiteres Plus liegt im bereits vorhandenen Erdgasnetz, das zum einen für den Transport des Windgases zum Endverbraucher - möglicherweise bis in die Niederlande - benutzt werden kann und zum anderen ausreichende Lagerkapazitäten bietet.

Im Rahmen von SEREH wollen die Städte Haren und Emmen bis 2025 einen dezentralen grenzüberschreitenden Strom- und Energiemarkt installieren, der für ganz Europa im Sinne einer „Energieunion“ exemplarisch wäre.

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Die beiden Länder Niederlande und Deutschland verfügen derzeit über ein voneinander unabhängiges Energiesystem. Ein grenzüberschreitender Energieaustausch unterhalb der Übertragungsnetzebene findet nicht statt. In der Region produzierte Energie (Elektrizität, Gas, Wärme) wird - trotz der räumlichen Nähe - nicht über die Grenze transportiert. Von Einnahmen aus dem Energiesystem profitieren maßgeblich Versorgungsunternehmen und nicht die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Zwischen regionalen Energieproduzenten und Konsumenten gibt es kaum Verbindungen.

Es werden Perspektiven gesehen, das regionale Energiemanagement zu verbessern und die Region auch wirtschaftlich von der Energiewende profitieren zu lassen.

Projektbeteiligte

Projektinitiatoren des cec - clean energy conversion Projekts sind die Stadt Haren, die ENERCON und der Projektierer Agrowea. Verwirklicht wird das Projekt im rechtlichen Rahmen einer Bürgerenergiegesellschaft, die auf den Grundpfeilern

  • sozialer Bürgerbeteiligung,

  • ökologischer Energieproduktion mit geringem carbon footprint und

  • wirtschaftlicher Absicherung der lokalen und regionalen Stromversorgung zu günstigen Preisen,

als einen entscheidenden Wirtschaftsfaktor der Zukunft ruht.

Die Agrowea nimmt ihre erneuerbar produzierte Energie als Ausgangspunkt zur Förderung einer integralen grenzüberschreitenden Gebietsentwicklung.

Neben technologischen und wirtschaftlichen Fragen geht es also vor allem darum, energierechtliche und marktregulatorische Fragestellungen zweier unterschiedlicher Energiesysteme, nämlich der Niederlande und Deutschland, in Einklang zu bringen, um alsbald physische Investitionen für den dezentralen grenzübergreifenden Energieaustausch folgen zu lassen.

Mehr erfahren unter www.sereh.eu 

Wichtige Sektoren wie Industrie, das Baugewerbe und die Gewächshauskultur können aus der lokal produzierten Energie und einer intelligenten Verbrauchssteuerung einen Vorteil ziehen.

  • Arbeitspakete

     


     

  • 01

    Analyse der energetischen Ausgangssituation und Szenario-Entwicklung

     

  • 02

    Computersimulation und Bewertung der grenzüberschreitenden Energieversorgung
  • 03

    Besondere Funktion von Wasserstoff in der grenzübergreifenden Systemintegration
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    04

    Rechtliche Rahmenbedingungen für eine grenzüberschreitende Energieversorgung
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    05

    Stakeholder-Management, Politikdialog und Kommunikation
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